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Posts Tagged ‘Philadelphia’

Transfer nach Boston

March 30th, 2010 dominik 4 comments

So, heute stand dann der Transfer nach Boston an. Mein erster Bus ging 9:30 von Philadelphia nach New York. War ziemlich chaotisch weil sie mehr Leute einsteigen lassen haben, als Platz hatten. Ich hatte aber meinen Platz, von dem her hat es gepasst. Der Bus war voller Chinesen, die Frau hinter mir hat spontan gesungen, bis ihr irgendwann mal jemand gesagt hat, das es nervt. Wir waren dann pünktlich in New York und ich hatte 3 Stunden Aufenthalt. Der Bus endete mitten im tiefsten Chinatown, außer den Straßenschildern war nichtsmehr lesbar, man hätte fast meinen können man wäre in China. Ich wollte was zu Mittagessen, aber unter den Umständen schwierig. Deshalb bin ich dann einfach in die Metro eingestiegen und 3 Stationen ins “westlicherere” Manhattan gefahren. Oki, ich hätte auch das Abenteuer suchen können und in die erst beste Suppenküche gehen können, aber irgendwie war ich heute nicht experimentierfreudig, deshalb war ich auch beim MacDonald’s zum Mittagessen. Foto vom Burger extra für dp303:

Der zweite Bus nach Boston fährt pünktlich los, es regnet fast die komplette Fahrt, scheinbar hat es das schon länger in der Gegend, diverse Straßen sind überschwemmt und überall gibts Umleitungen. Weil wir noch in einen Stau kommen zieht sich die Fahrt von New York nach Boston hin. Angesetzt sind 4 Stunden, es werden nacher über 5. In Boston gießt es wie aus Kübeln, wir kommen zwar überdacht an, aber mir kann keiner so genau sagen wo der Bus in Richtung meiner Unterkunft losfährt. Die Leute an den Informations-Tischen sind auch nicht sehr hilfreich, jeder redet was anderes, nacher muss ich die Bushaltestelle selber suchen, und das im Regen. Glücklicherweise steht gerade ein Bus davor, dann übersieht man sie schon nicht. Insgesamt bin ich dann gegen 19:30 an der Juhe, macht insgesamt 10 Stunden für den Transfer, ganz schön lange.

Weitere Planung

March 29th, 2010 dominik No comments

So, genug von Philadelphia, war ein bischen unfair: In der Stadt wo die ganzen Museen gewesen wären (Washington DC) war sehr gutes Wetter, hier in Philadelphia wo man viel draußen machen könnte regnet es. Naja, ich habe glücklicherweise die Sachen weswegen ich hierher gekommen bin bei gutem Wetter gemacht, von dem her ist es nicht so schlimm.

Morgen früh geht es weiter nach Boston. Ein Zwischenstopp in New York lässt sich nicht vermeiden, es gibt keine direkte Bus-Verbindung und Zug/Flugzeug sind extrem teuer (Zug kostet One-Way 110$, Fliegen mit 1x Umsteigen 105$, Direkt 500$). Hoffe das klappt und der erste Bus bleibt nicht im Stau stecken, ist ein bisschen abenteuerlich, aber ansonsten kann man bestimmt auch noch spontan zusteigen.
In Boston habe ich mich in einem Hostel einquartiert, liegt ziemlich zentral, die Kritiken im Internet sind gespalten, bin mal gespannt. Rückflug ist nächste Woche Mittwoch Abend, Jonny und ich treffen uns in New York einen Abend vorher und haben zusammen nochmal eine Nacht in New York gebucht, damit nichts schief geht. Ich weiß noch nicht genau was ich zwischen Boston und New York mache, mal sehen.

Federal Bank

March 29th, 2010 dominik No comments

In Philadelphia steht eine der 13 Federal Reserve Banks (so was ähnliches wie unsere Landesbanken) und die werben hier gerade groß für eine neue Ausstellung in ihrem Gebäude. Nachdem die keinen Eintritt kostet kann man die sich ja mal anschauen, eventuell sieht man ja was interessantes. Leider übertreiben es die Amerikaner mal wieder mit den Sicherheitsvorkehrungen, bei mir springt dauernd der Metaldetektor an, und das obwohl ich wirklich alles Metallische Abgelegt habe. Irgendwann ist der Sicherheitsmann dann leicht genervt und misslaunig und nach einer halben Stunde darf ich dann passieren. Digitalkamera und Handy muss man abgeben, wieso auch immer. In der Bank drin ist eine kleine Ausstellung, schön gemacht, vor allem ein Film, wie die Amerikaner die Dollarnoten herstellen ist interessant. Es gibt richtig viele gefälschte Banknoten zu sehen usw. Interessant fand ich drei Sachen:
1. Über die Hälfte der Amerikanischen Dollar-Noten befinden sich im Moment außerhalb der USA. (Wer hat denn die?)
2. Eine 1-Dollar-Note hält nur 20 Monate, dann muss sie ersetzt werden.
3. Die Dollar-Noten sind deshalb alle gleich groß damit die Herstellung billiger ist. (Macht es aber im Geldbeutel ungleich schwieriger).

Nachdem ich schon so ewig gewartet habe um rein zu kommen, schaue ich es mir dann auch ausführlich an, bin nach 2 Stunden aber wieder draußen, so viel gabs dann auch nicht zu sehen.

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Feueralarm

March 29th, 2010 dominik No comments

Eigentlich wollte ich heute mal ausschlafen, daraus wird aber nichts: Um halb neun wirft mich eine laute Sirene aus dem Bett, eine Durchsage folgt: “Ein Feueralarm wurde ausgelösst, bite bleiben Sie in ihren Räumen, benutzten Sie keine Aufzüge oder Notausgänge”. Das wiederholt sich andaurend. Ich also schnell aufgestanden, angezogen, Notebook und Digitalkamera in den Rucksack, Pass und Geld eingeschoben und mich auf alles gefasst gemacht. Vom Feuer habe ich nichts gesehen, aus dem Nachbar-Hochhaus heraus haben sie aber fleißig Fotos von unserem Hochhaus gemacht, von dem her müsste es was zu sehen geben. Nach 5 Minuten dann die Durchsage des “Hotel Safety Manager”: “Wir untersuchen zusammen mit der Feuerwehr die Meldung, bitte bleiben sie ruhig”. Und nach weiteren 10 Minuten dann die Entwarnung, glück gehabt, was war weiß ich bis jetzt nicht. Passend zum Thema das hier.

Zumindest geht der Tag jetzt mal früher los, ich kann mich also mal um meine Unterkunft und Transfer in Boston kümmern. Eigentlich wollte ich auf den Turm des Rathauses hoch, aber es regnet und die Wolken hängen extrem tief, da kann ich mir das sparen.

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Philadelphia at Night

March 28th, 2010 dominik No comments

Auf dem Heimweg vom Cheese-Steak-Essen entstanden.

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Phili Cheese Steak

March 28th, 2010 dominik 4 comments

In Washington hat eigentlich jeder Engländer mit dem ich geplaudert habe und der in Philadelphia war vom “Cheese Steak” geschwärmt. Das alleine hätte einen ja schon davon abhalten müssen, dass zu essen, aber probieren geht über studieren. Es scheint jetzt dummerweise eine Wissenschaft für sich zu sein, eine gute Kneipe zu finden, in der es ein “Cheese Steak” gibt. Nach ein bischen Recherche habe ich einen kleinen Laden in der Innenstadt gefunden, wo es angeblich ganz gute gibt.

Als ich es dann vor mir hatte, war mir klar wieso es den Engländern gefällt: Das ist praktisch ein großes Brötchen gefüllt mit gebratenem Rindfleisch und Käsesoße, das man wahlweiße mit oder ohne Zwiebieln drin haben kann. Ist jetzt nicht umwerfend, schmeckt nach wenig, außer nach Fett, liegt aber wie ein Stein im Magen. Dafür ist Philadelphia jetzt gourmet-technisch bekannt? Große Leistung! Dachte erst, es wäre ein Touristen-Nepp, aber am Nachbartisch essen die Einheimischen dass auch und für Sonntag Abend ist ordentlich was los, also schmeckt das wohl den Einheimischen schon.

Diesmal gibts auch nen Foto, das ist leider nicht ganz vorteilhaft, schlecht ausgesehen hat es nicht.

Penns Landing / Waterfront

March 28th, 2010 dominik No comments

Philadlephia soll angeblich eine hübsche Seepromenade haben, das muss ich doch mal nachgeschaut haben, also gehe ich am späten Nachmittag nochmal los. Im Reiseführer und im Internet wurde das als total schön und idylisch angekündigt, am Anfang sah es sehr trostlos aus, dann wurde es ein bischen besser. Hier ist wohl der Herr William Penn zum ersten mal an Land gegangen und hat “Pennsylvania” gegründet. Er ist damit auch der Stadtgründer von Philadelphia. Im angeschlossenen Hafen liegen einige Schiffe, nur ist hier garnichts offen, es zeigt sich was ich schon im Internet vorher gelesen habe, vor Mai läuft hier recht wenig. Wird in Boston vermutlich noch schlechter werden, die Reisezeit ist also nicht ganz optimal. Naja, egal, nichtmehr zu ändern.
Auf dem Weg zurück in die Stadt komme ich noch an einem “Korean War Memorial” vorbei, die Amerikaner haben es aber auch mit ihren Denkmälern für vergangene Kriege.

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National Constitution Center

March 28th, 2010 dominik 2 comments

Weil es gerade anfängt zu regnen suche ich mir ein Museum heraus: Im National Constitution Center wird auf anschauliche Weise die Entstehung und Entwicklung der Amerikanische Verfassung im Laufe der Zeit dargestellt. Ist richtig gut gemacht, einige Fragen von gestern werden dort auch beantwortet. Ein Haufen interaktiver Sachen sind im Museum drin, man kann den Amtseid des Präsidenten ablegen oder den Einbürgerungstest der USA absolvieren.

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Declaration House

March 28th, 2010 dominik 1 comment

In dem Haus, ein Block von der Independence Hall entfernt hat Thomas Jefferson die Unabhängigkeitserklärung ausgearbeitet. Man kommt leider erst ab Mitte April in das Gebäude rein, deshalb bleibt es bei einem kurzen Abstecher dorthin.

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Liberty Bell

March 28th, 2010 dominik No comments

So, heute mal ausgeschlafen, schön bei Dunkin’ Donuts gefrühstückt und mich dann auf den Weg zur Liberty Bell gemacht. Die Glocke hing im Turm der Independent Hall und wurde für die Amerikaner zu einem Symbol für Freiheit, zum einen wegen eben wegen dem Ort wo sie hing, zum anderen wegen der Inschrift. Heute ist die Glocke gegenüber der Independence Hall in einem eigenen Museum ausgestellt, eine Schlange vor der Türe zeigt, dass es (vor allem die durch die Amerikaner) Interesse gibt.

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